Koch-Weltmeister.

Der Traum wird wahr: Nach der Sensation beim Culinary World Cup gibt es jetzt den Dokumentarfilm.

In der Gastroszene nennt man den Culinary World Cup ehrfürchtig den Heiligen Gral der Kochkunst – und erstmals erkochte sich das österreichische Jugendnationalteam die begehrte Trophäe. Im November 2018 gelang den fünf jungen Köchen in Luxemburg das unmöglich Geglaubte: Sie errangen zwei Mal Gold und holten in der Gesamtwertung mit der höchsten Punktzahl den Weltmeistertitel. Ein Jahr später wurde das Wintermärchen auf die Kinoleinwände gebannt. Ausgewählte Häuser in ganz Österreich zeigten die spielfilmlange Dokumentation „Culinary World Cup“ – in der Hauptrolle die Jungköche auf dem Weg zum Höhepunkt ihrer Karriere.

Der wichtigste Wettbewerb für jeden Koch

Alle vier Jahre findet der Culinary World Cup im Rahmen der Gastronomie-Fachmesse Expogast in Luxemburg statt. Dieser kulinarische Wettstreit zählt nicht nur zu den drei größten Koch-Wettbewerben weltweit, sondern auch zu den Wichtigsten. Im Jahr 2018 nahmen deshalb auch wieder 75 Nationen mit über 2000 Köchen an fünf Wettkampftagen teil. Mit ihrer kreativen und präzisen Kochkunst auf höchstem Niveau setzten sich die fünf Außenseiter aus Österreich – Agnes Karrasch (Steirereck, Wien), Thomas Penz (Hotel Penz, Innsbruck), Michael Ploner (Hotel Central, Nauders), Manuel Hammerl (Landhaus Bacher, Mautern) und Celino Waldner (Hangar 7, Salzburg) – gegen die Besten der Besten durch. Dank der Unterstützung von Teamchef Philipp Stohner und Trainer Alexander Forbes Junior konnten sie so die Nordische und Schweizer Vorherrschaft beenden. Eine unglaubliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die Österreicher mit dem vergleichsweise kleinsten Nationen-Budget angetreten sind.

Ein Film über die Leidenschaft fürs Kochen

Doch der Weg dahin war steinig und lang, geprägt von vielen Emotionen – wie der Dokumentarfilm „Culinary World Cup“ eindrucksvoll zeigt. Noch kein anderes Team hatte zuvor seinen Erfolg in Form eines Films dokumentiert. Auch nicht die, die weit größere finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Der Film ist jedoch noch weit mehr als die Dokumentation einer Erfolgsgeschichte: Junge Menschen sollen auf diese Weise einen Zugang zum Beruf Koch bekommen und sich inspirieren lassen, einmal selbst diesen Weg einzuschlagen. Außerdem soll auch die Branche selbst sowie die Politik darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig ein Koch-Nationalteam und die Investition in den Koch-Nachwuchs ist.

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