Erfolgreiches Recruiting

Mit diesen Employer Branding Maßnahmen punktet ihr
bei Mitarbeitenden und neuen Talenten.

Schlechte Bezahlung und schwierige Arbeitszeiten: Die Tourismusbranche hat beim Recruiting junger Talente mit vielen solcher Vorurteile zu kämpfen. Darum ist Employer Branding heute wichtiger denn je. In unserem letzten Artikel haben wir euch erklärt, was es mit der Arbeitgebermarke auf sich hat und worauf es ankommt. Jetzt geht es ans Eingemachte, denn es soll nicht nur bei der Theorie bleiben. Mit diesen Tipps setzt ihr eure Employer Branding Strategie erfolgreich um und positioniert euch beim Recruiting neuer Fachkräfte als toller Arbeitgeber.

Die Employer Branding Strategie

Noch einmal zur Erinnerung: Ehe die ersten Maßnahmen umgesetzt werden, muss die richtige Strategie her. Sonst pulvert ihr nachher unnötig viel Geld in das Recruiting, ohne wirklich erfolgreich zu sein. Denkt unbedingt daran, dass die Employer Branding Strategie individuell auf euren Betrieb abgestimmt ist. Seine Mitbewerber nachzuahmen funktioniert hier nicht. Schließlich geht es in erster Linie um Authentizität. Falsche Versprechungen und Pauschallösungen führen beim Recruiting nur zu Enttäuschung. Macht euch daher Gedanken, was euch ausmacht, was ihr verbessern wollt und auch könnt. Wer ist eure Zielgruppe und welche Kanäle nutzen sie? Übrigens, Employer Branding ist kein einseitiger Kommunikationsprozess. Es ist essentiell, sich Meinungen einzuholen und einen ständigen Dialog zu ermöglichen. Was sagen etwa eure Mitarbeiter/-innen über den Arbeitsplatz? Was ist ihnen wichtig?

Internes Branding für mehr Loyalität

Macht euch beim Entwickeln eurer Employer Branding Strategie unbedingt eines klar: Zufriedene Mitarbeiter/-innen sind die besten Markenbotschafter, denn sie verbreiten das Image des Arbeitgebers ohnehin nach außen. Weil ihre Meinung glaubwürdig ist, wirkt sie beim Recruiting neuer Fachkräfte wahre Wunder. Insbesondere für KMUs aus der Tourismusbranche ist es entscheidend, ob sie als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden. Der erste Schritt sollte daher die Markenbildung nach innen sein. Erst wenn klar ist, was die eigenen Mitarbeiter/-innen am Betrieb schätzen und Unternehmenswerte auch gelebt werden, bringen die weiteren Maßnahmen den gewünschten Erfolg.

Wie setzte ich meine Mitarbeiter/-innen als Botschafter/-innen ein?

Fragt am besten direkt im Rahmen der Betriebsanalyse, wer Lust hätte, sich aktiv als Markenbotschafter/-in zu beteiligen. Setzt dabei auf Diversität und gebt verschiedenen Charakteren eine Chance. Konzentriert euch zunächst auf diese Freiwilligen und macht sie fit im Umgang mit den gewünschten Plattformen. Es ist wichtig, dass sie die nötigen Werkzeuge mit auf den Weg bekommen und die Unternehmenssprache sowie den Umgang mit den Plattformen beherrschen. Sie sollten dann jedoch in ihrer Arbeit als Botschafter/-innen nicht zu sehr eingeschränkt sein. Denn darunter leidet am Ende wieder eure Glaubwürdigkeit.

Das sogenannte Storytelling wird beim Recruiting immer entscheidender. Beispielsweise über eure Website, einen eigenen Blog oder eure Social-Media-Kanäle gebt ihr echte Einblicke in den Betrieb. Ihr erzählt Geschichten, die der Zielgruppe einen Mehrwert bieten, sie unterhalten oder zum Nachdenken anregen. Was könnte eure Bewerber/-innen interessieren? Vielleicht fänden sie es spannend, eure Markenbotschafter/-innen im Berufsalltag zu begleiten. Oder via Koch-Tutorial vom Küchenchef persönlich zu lernen. Der Kreativität sind tatsächlich keine Grenzen gesetzt. Traut euch, Neues zu wagen!

Externes Branding zum erfolgreichen Recruiting

Diese Maßnahmen dienen letztlich schon der Markenbildung nach außen. Schon klar, das klingt jetzt erstmal ziemlich aufwendig. Anfangs ist es das auch. Ihr müsst euch entscheiden, welche Kanäle ihr zum Recruiting bespielt und welche Maßnahmen zum Betrieb passen. Auch die richtige Tonalität ist beim erfolgreichen Recruiting entscheidend. Damit die Umsetzung strukturiert und übersichtlich abläuft, empfehlen wir, einen Redaktionsplan aufzusetzen. Dabei solltet ihr auch wiederkehrende Formate schaffen, wie z. B. immer mittwochs gibt es den „Blick hinter die Kulissen“ und freitags das „perfect-weekend-recipe“. Ihr arbeitet direkt am Berg? Super, wie wäre es mit einem morgendlichen Live-Wetterbericht? Sobald der Redaktionsplan steht, ist die regelmäßige Betreuung gar nicht mehr so aufwendig. Denn alle Maßnahmen könnt ihr bereits mit Vorlauf vorbereiten. Wichtig ist nur, dass alle, die sich daran beteiligen, die Sprache der einzelnen Kanäle verstehen.

Wo funktioniert Recruiting noch?

Euer Employer Branding sollte sich aber nicht nur auf die eigene Website und Social Media beschränken. Schließlich gibt es auch andere Möglichkeiten, seine Zielgruppe zu erreichen. Viele Unternehmen vergessen insbesondere die Businessnetzwerke wie z. B. LinkedIn. Darüber habt ihr nicht nur die Möglichkeit, freie Stellen auszuschreiben, sondern auch direkt auf Fachkräfte zuzugehen. Wie bereits erwähnt, ist der Dialog beim erfolgreichen Recruiting neuer Talente essentiell. Daher bieten sich auch nach wie vor Infoveranstaltungen in der analogen Welt hervorragend an, um den direkten Austausch zu pflegen.

Diese Plattformen solltet ihr kennen:

Sei kein Gefangener der Vergangenheit:
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