Die Bewerbung.

Hürde oder Eintrittskarte? Darauf kommt es wirklich an!

Wie schreibe ich die perfekte Bewerbung? Was gehört alles dazu und wie überzeuge ich mit wenigen Zeilen, auch wenn ich kaum Berufserfahrung habe? Mit diesen Fragen bist du definitiv nicht allein. Jeder, der eine Lehrstelle oder einen neuen Arbeitsplatz sucht, sieht sich mit der Herausforderung Bewerbung konfrontiert. Dabei ist das Internet auch noch voll von Tipps, Tricks, Mustervorlagen und Designvorschlägen, die Erfolg bei der Jobsuche versprechen. Wie soll man da den Überblick behalten? Und worauf kommt es bei der Bewerbung nun wirklich an? Wir gehen den wichtigsten Fragen auf den Grund.

Was muss rein in die Bewerbung?

Zu allererst muss dir natürlich klar sein, aus welchen Bausteinen eine Bewerbung besteht. Einige Unternehmen geben inzwischen an, welche Unterlagen sie sich von dir wünschen. Oder noch einfacher: Es gibt direkt eine Bewerbungsplattform mit der Möglichkeit, die entsprechenden Dokumente hochzuladen. Sollte in der Ausschreibung aber lediglich so etwas stehen wie „Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung“, dann solltest du Folgendes vorbereiten:

  1. Anschreiben oder auch Bewerbungsschreiben
  2. Lebenslauf gegebenenfalls mit Foto
  3. Abschlusszeugnis – Es reicht, wenn du das letzte Zeugnis deiner schulischen oder akademischen Laufbahn anhängst.
  4. Arbeitszeugnisse – Falls du schon einmal woanders gearbeitet hast. Dabei ist die Branche zweitrangig, denn dein zukünftiger Arbeitgeber soll etwas über deine Persönlichkeit erfahren.
  5. Zertifikate und Zusatzqualifikationen – Hast du einen EDV-Kurs oder ein Patisserie-Seminar besucht? Alle beruflichen Weiterbildungen solltest du dir bescheinigen lassen und deiner Bewerbung anfügen.

Die Nummerierung ist übrigens kein Zufall. Sie gibt dir die Reihenfolge deiner Unterlagen vor. Mehr zu den Bewerbungs-Grundregeln findest du hier.

Wie fange ich die Bewerbung an?

Das Anschreiben ist der erste Kontakt zum Personaler, daher hat es auch einen besonderen Stellenwert. Übrigens, wenn eine Kontaktperson angegeben ist, solltest du das Bewerbungsschreiben an diese adressieren. Du musst wissen, eine gute Bewerbung wurde mit Sorgfalt geschrieben, ist kreativ und auf das angeschriebene Unternehmen sowie die Stelle abgestimmt. Das heißt, versuche möglichst auf langweilige Floskeln zu verzichten. Insbesondere für den Einstieg gilt: Sei mutig! Es ist besser, du bringst den Personaler zum Schmunzeln als zum Gähnen. „Hiermit bewerbe ich mich auf die Stelle als Köchin“ ist eher out. „Sie suchen eine motivierte Köchin? Großartig, Ihre Suche hat ein Ende“ wäre doch mal etwas Neues.

Wie heißt es so schön, in der Kürze liegt die Würze. Darum legst du auf einer bis maximal eineinhalb Seiten dar, warum du die beste Wahl für die Stelle und den Betrieb bist. Wer bist du? Was zeichnet dich aus? Warum hast du dich für dieses Unternehmen entschieden? Welche Skills und Kompetenzen bringst du mit? Und inwiefern sind diese für den Job relevant? Beim Beantworten dieser und ähnlicher Fragen muss deine persönliche Note immer erkennbar sein. Du willst ja schließlich aus all den anderen Bewerbern herausstechen.

Do’s & Don’ts beim Bewerbungsschreiben

Natürlich solltest du dein Licht beim Schreiben nicht unter den Scheffel stellen. Ein Problem, das übrigens überwiegend Mädels haben. Im Anschreiben und im Lebenslauf darfst du also auch mal etwas höher stapeln, um direkt beim ersten Eindruck zu überzeugen. Steh zu dir und deinen Fähigkeiten und trau dich diese klar zu kommunizieren. Aber: Bleib immer bei der Wahrheit! Es gibt nichts Peinlicheres, als mit einer fehlenden Qualifikation aufzufliegen. Auch das Bewerbungsfoto sollte dich so zeigen, wie du bist. Verkleide dich nicht und lass dir vom Fotografen keine krampfige Haltung aufzwingen. Aber verzichte auf Fitnessstudio-Selfies oder Urlaubsschnappschüsse, bei denen womöglich noch eine Hand auf deiner Schulter verrät, dass du ursprünglich mal zu zweit auf dem Bild warst. Übrigens reicht ein Foto vollkommen aus. In den meisten Fällen fügst du dieses im Lebenslauf ein, es sei denn, es wird ausdrücklich eine andere Variante gewünscht.

Der Text passt, aber welches Design verwende ich?

Bei der Gestaltung der Bewerbungsunterlagen geht es heutzutage etwas lockerer zu. Denn auch hier hast du die Möglichkeit, aufzufallen. Oberstes Gebot bleibt jedoch, sämtliche Dokumente einheitlich zu gestalten. Außerdem müssen die Inhalte gut leserlich sein. Vorsicht also bei ungewöhnlichen Schnörkel-Schriften. Ob du dein Foto rund oder eckig zuschneidest, zwei Schriftarten kombinierst und etwas Farbe ins Spiel bringst, bleibt dir überlassen. Hauptsache es passt zu dir, dem Unternehmen und der Stelle, auf die du dich bewirbst.

 

 

Sei kein Gefangener der Vergangenheit:
Internet Explorer ist für unsere Technologie zu alt!
Bitte verwende einen der folgenden Browser!